und ich kenne das so gut. Nicht aus Büchern. Ich kenn es von innen.
Das Gefühl, zu viel zu sein. Zu laut. Zu sensibel. Zu Drama. Das Funktionieren nach Außen, während innen irgendetwas schreit. Der Kopf, der nie aufhört. Die Erschöpfung, die kommt, wenn man sich selbst zu lang nicht wirklich zuhört.
Ich hab eine Essstörung durchlebt. Toxische Beziehungen. Depressive Phasen. Momente, in denen ich dachte, ich bin komplett verloren. Ich hab mich klein gehalten, angepasst, betäubt und nur funktioniert.
Und durch all das zieht sich ein roter Faden: Wut.
Nicht die laute, zerstörerische. Sondern die leise, unterdrückte. Die, die sich als Erschöpfung tarnt. Als Traurigkeit. Als dieses Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt.
Heute weiß ich, Wut ist kein Problem, das verschwindet. Oder verschwinden muss. Sie ist ein Kompass. Sie zeigt uns, was uns heilig ist. Was wir nicht länger hinnehmen wollen. Was wir wirklich brauchen. Und lieben.
Ich hab meinen Weg gemacht. Durch Therapie, Körperarbeit, Breathwork, Reinkarnationstherapie. Bin hingefallen und wieder aufgestanden. Immer wieder. Und ich gehe diesen Weg noch heute – jeden Tag.
Was ich dabei gelernt habe und immer wieder lerne:
Liebe wird aus Wut gemacht!
Heute begleite ich Menschen, die spüren, dass da mehr ist. Die nicht mehr nur funktionieren wollen.
Und das ist meine größte Leidenschaft. Und meine Seelenmission.
So schön, dass du hier bist!